"Dem deutschen Ingenieurmarkt mangelt es trotz Wirtschaftskrise weiterhin an Fachkräften" berichtet das manager-magazin im April 2009 auf seiner Internetseite (Artikel).

"Ob Produktionsstraßen für den Autobau, Triebwerke für Flugzeuge, Straßen- oder Schienenfahrzeuge, ob große Schiffe und Kraftwerke oder Maschinenwinzlinge für die Medizintechnik: Maschinenbauer entwickeln und konstruieren die unterschiedlichsten Produkte. Sie befassen sich nicht nur damit, wie einzelne Maschinen sicher und zuverlässig funktionieren, sondern konzipieren auch ganze Anlagen." Grundlage ihrer Arbeit sind die Gesetze der Physik, wie etwa die Mechanik und die Thermodynamik. Am Computer konstruieren sie Maschinen und Anlagen und simulieren ihre Funktion. (ranking.zeit.de)

Der Maschinenbau ist mit rund 900.000 Beschäftigen (davon ca. jeder 7. ein Ingenieur) immer noch einer der führenden und umsatzstärksten Industriezweige Deutschlands und der größte Arbeitgeber für Ingenieure. Auch international gehört er zur Spitzengruppe. (DIE ZEIT Studienführer 2007/08, S. 161). Ein weiterer wichtiger Industriezweig für Maschinenbau-Ingenieure ist die Fahrzeugindustrie. "Nach wie vor stellt die Automobilindustrie - allem Gegenwind zum Trotz - mit mehr als 766.000 Beschäftigten einen wichtigen Stabilitätsfaktor der deutschen Wirtschaft dar. Trotz der Entlassungswellen der jüngsten Zeit wurden in der Automobilindustrie im vergangenen Jahrzehnt über 100.000 neue Jobs geschaffen, was einem Plus von 16 Prozent entspricht." (FAZ.NET 2007)

Das Aufgabenfeld des Maschinenbau-Ingenieurs umfasst neben der Planung, Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Montage von technischen Produkten auch wirtschaftliche Fragestellungen wie Vertriebs- und Managementaufgaben. Diese Aufgaben erfordern deshalb eine intensive Ausbildung in ganz unterschiedlichen Fachgebieten.

Der Arbeitsmarkt ist bereits seit Jahren extrem günstig: Maschinenbauer haben nach einer Studie des "Studentenspiegel" mit die höchsten Einstiegsgehälter aller Akademiker (siehe Bild). Nur ca. 5 % der Absolventen benötigen länger als 6 Monate für die Jobsuche.

"Ingenieure gehören zu den Spitzenverdienern in Deutschland" - zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung, wie die "vdi nachrichten" im April 2008 berichten (Artikel).